Marco Klass
Blog & Logistik

Wegen Corona: DHL mit Einschränkungen nach Frankreich / Krisenzuschlag für USA Sendungen



Der französische Paketdienst Colissimo (La Poste) stellt ab sofort nur noch an 3 Tagen in der Woche Post zu. Hieraus ergeben sich für deutsche Kunden von DHL folgende Einschränkungen, welch sofort gültig sind.

  • DHL Paket International: Sendungen mit einer Kantenlänge über 60cm werden nicht mehr angenommen bzw. an den Versender zurückgesandt (Maximalmaß: 60 x 60 x 60 cm)
  • Sperrgutsendungen werden nicht mehr angenommen / abgeleitet

Laut Empfehlung von DHL sollen Sendungen Maximal 32 x 24 x 24 cm groß sein, diese können in Frankreich in die Briefkästen gelegt werden.
Sendungen, die den Maßen nicht entsprechen, werden ab dem 28.03.2020 an die Absender retourniert.



Internationale Brief-, Warenpost- und Päckchensendungen sind von dieser Maßnahme nicht betroffen.




Für Geschäftskunden führt DHL Paket ab dem 1.4. ein Krisenzuschlag für DHL Paket International i.H.v. 16€ ein.
“Hier haben sich die Kapazitäten aufgrund der gestrichenen Linienverbindungen so erheblich reduziert, dass eine Beförderung kaum noch möglich ist.”, heißt es in einer Nachricht im Geschäftskundenportal. Die stark gestiegenen Kosten würden so “teilweise” an die Kunden weitergegeben.
Und: Ein wichtiger Hinweis: “Sollten Sie mit den erforderlichen Anpassungen nicht einverstanden sein, liefern Sie bis auf weiteres keine Sendungen in die USA bei uns ein.”



Privatkunden sind nicht direkt vom Krisenzuschlag betroffen. Jedoch gibt es auch hier Einschränkungen. Der Paketversand ist nur mit der Zusatzleistung “Premium” möglich. Dieser kostet 16€ zzgl. zum Paketpreis.
Wer also genau hinsieht bemerkt, dass die Privatkunden den Krisenzuschlag also doch bezahlen.



Für alle gilt: Päckchen und Warenpost in die USA wird bis auf weiteres nicht angenommen.


E-Mail
Anruf
Instagram